Forschung - Kritiker meinten lange Zeit, Zelltherapie sei eine unspezifische Reiztherapie. Erst als es gelang, durch die Verwendung von radioaktiven, phosphormarkierten Zellbestandteilen den Übergang des markierten Materials in die korrespondierenden Zellen der Empfängerzellen nachzuweisen, wurde aus der Erfahrungsheilkunde Wissenschaft. Fresszellen der weißen Blutkörperchen fressen, mit anderen Worten „phagozytieren“ das injizierte Zellmaterial und wandern mit den Organzellen zu dem jeweiligen Körperorgan. Dort werden die Wirkstoffe aus Mitochondrien, Aminosäuren, Ribonukleinsäuren eingebaut, andere Wirkstoffe wie Interleukine und Wachstumsfaktoren regenerieren das Immunsystem und führen zu einer Verjüngung. Vergleichbar ist dieses Prinzip mit den Postleitzahlen. Übereinstimmende spezifische Zellen und Organe tragen die gleiche Postleitzahl. Diese Zellen werden zum Zielorgan gebracht.
Für dieses einfach erscheinende Prinzip aus der Informationsmedizin wurde im Jahre 2000 der Nobelpreis verliehen.Es gibt hunderte wissenschaftliche Publikationen über Zelltherapie.
Prof. Schmid aus Heidelberg, einer der Großen Zelltherapeuten des vorigen Jahrhunderts bewies die positive Beeinflussung des Blutbildes nach zelltherapeutischen Injektionen. Ebenso erbrachte er den Nachweis über die Verbesserung der Zellatmung in der sog. Warburgschen Apparatur. 1971 konnte durch Prof. Kment eine Steigerung der Größe und Anzahl der Mitochondrien in den Körperzellen nach Zellinjektionen nachgewiesen werden. Somit bewirkt Zelltherapie eine Steigerung der Energie der Körperzellen und des gesamten Organismus. Sie verbessert ebenso die Fortpflanzungsfähigkeit. Prof. Schmid dokumentierte in hunderten von Fällen die positiven Auswirkungen der Zelltherapie bei kindlichen Entwicklungsstörungen und Down Syndrom.
Prof. Wraba konnte durch den Zusatz von bestimmten mit Radioisotopen markierten Zellaufschwemmungen organspezifische Steigerungen des Stoffwechsels bei Gewebskulturen nachweisen.